Fotografieren auf Städtereisen

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Kran am Himmel
Fotografieren auf Städtereisen

Der Frühsommer ist mit seinen vielen Feiertagen ideal für Städtereisen und im Moment überschlagen sich die Reiseveranstalter mit Lastminute-Angeboten nach Paris, Barcelona, Dresden oder in andere Metropolen dieser Welt.

Ich fotografiere viel und gerne bei Stadtbesichtigungen, weil ich da meistens mehr Muße habe.

Hier ein paar Tipps von mir, wie auf einer Städtereise deine Fotos richtig gut werden können:

  1. Sehenswürdigkeiten
    Sehenswürdigkeiten, wie der Eifelturm oder der Zwinger in Dresden sind schon tausendmal professionell in Szene gesetzt worden. Konzentriere dich lieber auf besondere Motive. Vielleicht spiegelt sich der Eifelturm gerade in einer Autoscheibe? Vielleicht findest du ein interessantes Detail am Kölner Dom? Oder fotografiere den Stand mit den hundert Modellen vom schiefen Turm von Pisa (vorher um Erlaubnis fragen!)
  2. Gutes Licht
    Das beste Licht findet man immer in den Morgen- und Abendstunden, das gilt auch in der Stadt. Wenn du dazu auch noch mit einem Stativ unterwegs bist, nutze dieses besondere Licht während der „Blauen Stunde“ der Abenddämmerung.
  3. Schlechtes Licht
    Experimentiert einmal mit der Schwarzweiß-Fotografie, wenn das Wetter kein schönes Licht produziert. Am besten ist es, wenn man den Modus gleich an der Kamera anwählen kann oder im RAW-Format arbeitet und dann die Fotos nachbearbeitet.
  4. Nutzt die Pausen
    Städtereisen sind ermüdend. Eine Stadt ist immer staubig, laut und voller Menschen. Deswegen bevorzuge ich zentral gelegene Hotels, damit ich mich zwischendurch ausruhen oder einfach mal die Schuhe wechseln kann. Oft bietet die Einrichtung der Unterkünfte ganz besonders schöne Motive. In einem liebevoll renovierten Hotel nahe der Dresdner Altstadt hatten wir einmal das Glück, die ganze Pracht der barocken Bausubstanz für uns zu haben. Und vom benachbarten Straßencafé aus entdeckte ich bei einem Blick zum Himmel diesen Baukran mit den vielen Vögeln in der Abenddämmerung.
    Also nutzt die Pausen und haltet dort ohne viel Stress nach schönen Motiven Ausschau!
  5. Touristen
    Du bist genauso ein Tourist, wie alle anderen auch. Und auch du läufst der koreanischen Touristenhorde durch das Motiv, so wie sie dir.
    Also musst du mit den anderen Besuchern leben oder dir wenig frequentierte Plätze suchen. Oder du beherzigst Punkt 2, weil in diesen Zeiten nicht so viele Leute unterwegs sein dürften.
  6. Menschen
    Wenn du in deine Motivgestaltung einzelne Menschen gut sichtbar mit einbeziehen möchtest, musst du sie vorher unbedingt um Erlaubnis fragen.
    Das gilt besonders, wenn du diese Fotos dann im Internet veröffentlichen wirst.

Wenn du noch andere Tipps für das Fotografieren auf Städtereisen hast, darfst du sie hier gerne verraten!

Dieses Foto wandert in meine Sammlung Eye in the Sky.
Außerdem ist es wieder ein Beitrag für den Skywatch Friday und MySky.

Logo MySky

 

skywatch

 


Foto: Himmel über Dresden ©traumalbum.de

Text: Fotografieren auf Städtereisen ©traumalbum.de

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2 Antworten

  1. minibar
    |

    Stimmt, wir nehmen neuerdings auch gern mitten in der Stadt, wie in Leipzig, ein Zimmer.
    Dann schaffe ich es auch in die Stadt – zu Fuß. Das ist schon eine gute Sache.
    Meine Güte, jetzt erst sehe ich, dass der Baukran voller Vögel ist. Das ist ja eine tolle Aufnahme, liebe Sabienes.
    Grandios. Sowas muss man echt entdecken.
    Liebe Grüße Bärbel

    • sabienes
      |

      @minibar: Hotelzimmer in der Nähe des Zentrums sind oft teuer, aber man spart sich die Kosten für Taxi, UBahn oder Parkplatz. Und die Kosten für Pflaster bei wunden Füßen 😉
      Auf dem Kran saßen Schwärme von Vögeln und nachdem ich an diesem Tag kaum zum Fotografieren gekommen bin, wurde dies mein schönstes Foto.
      LG
      Sabienes

Kommentare sind geschlossen.

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