Selbstgemachtes – Ein Kunstfest an der Obernburger Schule

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selbstgemachtes
Kunstwerke

Dieses Motto stammt passender Weise von der Künstlerin Sabine (Teamworkart), ich hätte dieses Wort bestimmt nicht vorgeschlagen. Ich habe nicht so viel Zeit und Muße, etwas selber zu machen, es sei denn, es handelt sich hierbei um Fotobücher, Fotokalender oder andere Produkte, die man mit eigenen Fotos gestalten kann.
Aber ich war im Jahr 2003 bei einem Kunstfest an unserer örtlichen Schule dabei und davon will ich euch heute erzählen.

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Inspiriert und tatkräftig unterstützt von 2 Obernburger Künstlern stellten wir den Schülern verschiedene Materialien und Werkzeuge zur Verfügung, mit denen sie relativ frei agieren konnten. Je nach Jahrgangsstufen konnte mit Papier, Ton, Farbe, aber auch mit Holz und Metall gearbeitet werden. Es wurde gemalt, getöpftert, geklebt, gesägt, gebohrt und geschraubt was das Zeug hält.
Erstaunlicherweise kam es auch bei den älteren Schülern zu keinerlei Ausfallerscheinung in Form von abgetrennten Gliedmaßen.

Einige von diesen Exponaten kennt ihr vielleicht schon, weil ich sie früher schon einmal gezeigt habe. Die Qualität der Bilder ist leider auch nicht so überragend, denn damals fotografierte ich noch analog.

Zum Schluss trat dann noch der Kabarettist Urban Priol auf. Er ist ein Sohn unserer Stadt und seine Tochter ging zu dieser Zeit bei uns zur Schule. Dabei brachte auch er Selbstgemachtes zum Vortrag.

urban priol
Urban Priol

Dieses Kunstfest war die anstrengendste und zeitraubendste Aktion, die ich als Mutter und Mitglied des Elternbeirats jemals mitgemacht habe.
Aber auch bei weitem die schönste und die dabei entstandenen Arbeiten können sich wirklich sehen lassen. Einige davon befinden sich immer noch in unserem Besitz.

Die anderen Teilnehmer von der Fotoaktion Punkt, Punkt, Punkt haben bestimmt auch einiges Selbstgemachtes beizutragen. Klickt euch doch einfach mal durch die vielen Kommentare!

Alle Fotos: Kunstfest an der Obernburger Schule ©traumalbum.de
Text: Selbstgemachtes – Ein Kunstwerk an der Obernburger Schule ©traumalbum.de

14 Responses

  1. moni
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    Liebe Sabiene,
    das war aber ein wunderschönes Schulfest. Ich glaube gerne, dass es für die Beteiligten anstrengend war, aber es hat sich doch wirklich gelohnt. Sogar „eigene“ Prominenz war anwesend, mehr geht nicht!
    Angenehmen Sonntag und liebe Grüße
    moni

    • Sabienes
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      @moni: Dem Priol rechne ich es hoch an, dass er da einen Benefiz-Auftritt hingelegt hat. Und ich finde ihn einfach spitze.
      LG Sabienes

  2. Teamworkart
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    Ja,solche Aktionen sind für mich natürlich nicht stressig, im Gegenteil, ich liebe es wenn Leute sich kreativ ausleben, denn für mich geht es auch immer um den Prozess … Ich stelle aber immer wieder fest, dass sich die Beteiligten dabei selbst unter Druck setzen weil sie meinen, sie müssten ein vorzeigbares Endprodukt präsentieren. Und die meisten Leute sind ja der Meinung, dass sie völlig unbegabt sind, nicht malen können etc. Das stimmt natürlich nicht, es ergibt sich ja immer irgendwas, deshalb heißt das ja auch Er-gebnis. Das wiederum zu beurteilen ist Geschmacksache… 🙂

    LG Sabine

    • Sabienes
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      @Teamworkart: Oft liegt es an der Zweckgerichtetheit des Kunstunterrichts, den man früher so gehabt hat. Mir fällt es sehr schwer, nicht in bestimmten Bahnen zu denken und stehe mir dann selbst im Weg.
      Stressig an dem Fest war weniger die künstlerische Tätigkeit – daran war ich selber nicht involviert, dass haben die Lehrer und Künstler gemacht. Aber man muss ja noch mehr organisieren, vom Plakat bis zum Wurstsalat. Aber es war einfach schön. Denn ansonsten kann man ja diese typischen Elternbeirat-Aktionen nicht mehr sehen, weil sie einen einfach langweilen.
      LG Sabienes

  3. Iris
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    Das sieht nach einer gelungenen Aktion aus. Und ich bin froh, dass du schreibst, es gab keine verletzten Körperteile zu beklagen, denn bei dem jungen Mann mit der Axt hätte ich schon irgendwie Bedenken. Das Wesen mit den CD-Augen hat anscheinend ja auch jemanden eine Haarsträhne gekostet. Von Mangel an Einsatz kann also bestimmt keine Rede sein.
    LG Iris

    • Sabienes
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      @Iris: Der Axt-Mann war ja eher von der „voll-krass-Alda“-Fraktion. Aber nach anfänglichem blasierten Gehabe hat er sich mit Leib und Seele in die Aktion reingekniet.
      Ich glaube, dass der CD-Augen-Mann Rosshaare trägt.
      LG Sabienes

  4. Sandra
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    Hallo Sabine,

    solche Aktionen, wen jeder werkelt finde ich klasse. Oft entstehen dabei auch Zusammenschlüsse von Künstlern, die etwas ähnliches im Kopf haben und umsetzen wollen. Dass der Herr Priol aus eurer Kante kommt, wusste ich auch noch nicht. Ich habe den Indianer sofort ins Herz geschlossen. Zu Fasching war ich immer Indianer, bis auf das eine Jahr, als meine Mom mich in ein anderes Kostüm stecken wollte. Dieser Entschluss hatte nicht lange Bestand ;-). Hast du eventuell noch ein Foto des Endproduktes von dem jungen Mann, der sein Bein gefährlich nahe an der Axt abgestellt hat?

    Liebe Grüße
    Sandra

    • Sabienes
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      @Sandra: Ich war auch ganz oft IndianerIN (wenn ich nicht gerade Hexe war)! Der Indianer und noch ein paar andere, wertvolle Exponate befinden sich in meinem Besitz. Und ich kenne den Künstler sehr persönlich!
      Ich weiß gar nicht, was der junge Mann letztendlich geschaffen hat. Aber ich war sehr froh, dass das Bein dran geblieben ist. Ich hoffe nur, dass der keinen handwerklichen Beruf ergriffen hat 😉
      LG Sabienes

  5. vivilacht
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    das wirkt wie ein wirklich schoenes Fest

    • Sabienes
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      @vivilacht: Und wie! Und alle, alle, alle, waren begeistert: Die Kinder, die Eltern, die Lehrer und sogar die früh- und spätpubertierenden Schüler. Die Schaffenskraft der Kinder, ihre Energie, ihr Einfallsreichtum war spektakulär.
      LG Sabienes

  6. Barbara
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    Guten Morgen, Sabienes,

    die heutige Runde von PPP ruft bei mir viele Erinnerungen hervor: Das Kleidernähen, die Salzteigfiguren, Adventskalender, Webrahmen und nun noch ein Kunstfest an der Schule. Sehr schöne ANALOGE Fotos. 🙂

    Ich mag mich an insgesamt 2 Kunstfeste an unserer Schule (70 Kinder) erinnern. Eines war der Abschluss eines Projektes, bei dem es darum ging, das neue Verwaltungsbebäude der Gemeinde (1000 Einwohner) künstlerisch zu bestücken. Die Kunstwerke sind auch nach vielen, vielen Jahren noch zu bewundern. Welche Gemeinde hat schon mehrere Picassos, zahlreiche Saint-Phalle-Nanas und einige Hundertwasser zu bieten?

    Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche
    Barbara

    • Sabienes
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      @Barbara: Eine Gemeinde, die mit einer solchen Auswahl an Kunst aufwarten kann, ist schon gesegnet! 😉
      LG Sabienes

  7. Gerd
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    Klasse und es lebe die Kunst! Kunst ist zwar immer so eine Sache und liegt ja auch bekanntlich im Auge des Betrachters, aber so soll es ja auch sein. Der eine mag es, der andere halt nicht. Bei solchen Veranstaltungen zeigt mein Daumen nach oben.

    Liebe Grüße, Gerd

    • Sabienes
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      @Gerd: Solche Aktionen sind ganz wichtig für die Kinder, weil, die durch ganz viel Mut bekommen, etwas zu gestalten.
      LG Sabienes

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