Gesundheit für Körper, Geist und Seele #PPP18

with 12 Kommentare
gesundheit
Meditation in Hamburg

Keine Angst!
Ihr seid nicht aus Versehen auf die Verkaufsseite eines Wunderheilmittels geraten und es gibt hier auch keinen Kurs für „Fit im Alter“.
Hier ist mein Beitrag zum Thema „Gesundheit“ bei Punkt, Punkt, Punkt.

Eigentlich wollte ich mich diesmal gar nicht beteiligen, weil ich kein vernünftiges Material gehabt habe.

Dachte ich.
Und dann stolperte ich über dieses Foto, dass ich vor gut einem Monat in Hamburg gemacht habe und dachte mir, dass das ganz gut passen könnte.

Gesundheit

Gesund sein bedeutet ja nicht, dass man gerade mal nicht an Schnupfen oder Migräne leidet. Auch die Seele kann krank werden und der Geist ebenso und irgendwie hängt das alles miteinander zusammen. Die Anthroposophen sagen sogar, dass jede Erkrankung ihren Ursprung in der Seele hat und bis zu einem gewissen Punkt stimme ich dem sogar zu (Auch wenn man dies niemals, niemals jemanden vor den Latz knallen darf, der gerade unheilbar krank oder akut verunfallt ist!)
Um Körper, Geist und Seele zu beruhigen und wieder in den Einklang zu bringen, also zu gesunden, kann Meditation helfen – wenn man sich darauf einlassen mag.

Diese jungen Leute am Hamburger Jungfernstieg meditierten allerdings nicht für ihre Gesundheit, sondern für Liebe, Licht und Frieden. Das mag vielleicht im ersten Moment etwas lächerlich klingen, aber sie waren so ernsthaft bei der Sache, dass ich dieser Aktion nur Respekt abgewinnen konnte.
Und hoffentlich war diese ganze Mühe auch gesund für alle Beteiligten! Denn zu diesem Zeitpunkt war es schon ganz schön kalt und zugig gewesen.

Ich sollte vielleicht auch einmal wieder meditieren …. logo
Wie ist das bei euch? Praktiziert ihr dies regelmäßig?

Weitere Gesundheitstipps gibt es wie immer bei der Sandra, der Initiatorin von Punkt, Punkt, Punkt.
Falls ihr das noch nicht wissen solltet: Hier handelt es sich um eine freie Foto-, bzw. Blogaktion mit einem wöchentlich wechselnden Thema oder Motto. Ihr wollt euch beteiligen und möchtet gerne ein bisschen vorplanen? Dann könnt ihr euch hier die kommenden Themen anschauen.

Foto: Meditation in Hamburg ©traumalbum.de
Text: Gesundheit für Körper, Geist und Seele #PPP18 ©traumalbum.de

12 Responses

  1. moni
    |

    Liebe Sabiene,
    sehr interessant, die Sache mit der Demo-Meditation. Für mich ist das allerdings weniger gesundheitsfördernd, ich vetrage es nicht, auf Kaltem zu sitzen. 😉
    Deine Interpretation hat was und gefällt mir.
    Liebe Grüße
    moni

    • Sabienes
      |

      @moni: Die waren warum eingepackt und saßen auf Matten, aber für eine solche Meditation bei diesen Temperaturen braucht es schon viel guten Willen. Ich hätte danach zu tun gehabt, um mir meine neue Blasenentzündung wegzumeditieren.
      LG Sabienes

  2. Elke
    |

    Interessant ist das Foto auf jeden Fall liebe Sabiene.
    Auch wenn ich mich noch nie in Meditation versucht habe.
    Weder die „normale“ noch dieser Anlass wie diese jungen Leute.
    Das ist einfach nicht so mein Ding.

    Liebe Grüsse
    Elke

    • Sabienes
      |

      @Elke: Meditation ist gar nicht so schlecht, ich hatte früher mehr damit zu tun. Aber man muss es wirklich an sich heranlassen und man braucht den Willen, um einmal so total abzuschalten. Schwierig, wenn man das nicht will 😉
      LG Sabienes

  3. Sandra
    |

    Hallo Sabine,

    was du noch so alles entdeckt hast bei unserem letzten Hamburgbesuch. Waren wir da dabei? Und wenn ja, warum ist mir das nicht ins Auge gefallen? Der Boden war da sicher arschkalt, davon gehe ich aus, aber eine schöne Aktion ist es in jedem Fall. Augen und Ohren für alle Möglichkeiten und Therapien offen halten, finde ich eine gute und gesunde Einstellung.

    Liebe Grüße
    Sandra

    • Sabienes
      |

      @Sandra: Ihr seid zu früh gefahren. Das war kurz nach dem Regenbogenfoto auf der Binnenlaster, das ich vor 2 Wochen gezeigt habe.
      Die saßen so ruhig da, man hat nix gemerkt von wegen Frösteln oder Beben oder so. Das ist schon bewundernswert!
      LG Sabienes

  4. Iris
    |

    Meditation mit Hinsetzen und so habe ich noch nie gemacht. Allerdings gibt es Tätigkeiten, die ich ausgesprochen meditativ finde, wie z.B. Gartenbeete schick machen oder in der Schulbücherei Etiketten kleben. Meine Oma war Anthroposophin und hat viel meditiert, was ihr zumindest nicht geschadet hat, denn sie wurde fitte 97 Jahre alt. Bei der Gruppe in Hamburg würde ich mir um die Harnwege Sorgen machen und das Ganze nicht so gesund finden, denn es war echt kalt dort. Aber vielleicht kann man die Kälte ja auch wegmeditieren und sich warme Gedanken machen.
    LG Iris

    • Sabienes
      |

      @Iris: Naja, mit Autogenem Training würde man das auf jeden Fall schaffen – zumindest bis zu einem gewissen Grad.
      Etiketten in Bücher einzukleben ist bestimmt sehr meditativ, dass kann ich mir gut vorstellen. Oder abspülen. Es kommt immer darauf an, wie man sich versenken kann.
      LG Sabienes

  5. Barbara
    |

    Guten Morgen, Sabienes,

    wenn man friedlich für Liebe, Licht und Frieden eintritt, ist das für mich immer eine guet Sache. Ob mit oder ohne ommm.
    Ein tolles Foto, DANKE.

    Wenn du mit Meditieren Nachdenken, Nachsinnen oder Überlegen meinst, dann meditiere ich viele Male am Tag und auch nachts, wenn ich nicht gerade schlafe. Es gibt fast nichts, worüber ich mir nicht Gedanken mache. Zum Glück habe ich endlich dafür Zeit.
    Das Meditieren als sogenannte bewusstseinerweiternde Praxis kenne ich persönlich nicht. Im Moment habe ich auch nicht das Bedürfnis, es kennen zu lernen. Mein Berwusstsein ist für mich zur Zeit so weit so gut. 🙂

    Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche
    Barbara

    • Sabienes
      |

      @Barbara: Das Bedürfnis nach einer solchen Disziplin muss von selber kommen. Einen Meditationskurs buchen (oder Yoga oder irgendwas anderes), nur weil das gerade in aller Munde ist, bringt gar nichts. Indien ist ja nicht unbedingt die Wiege der Meditation, des „In-sich-gehen“ oder der Bewusstseinserweiterung. Aber sie haben wohl eine besondere Methodik oder ein anderes Selbstverständnis dafür. Ich kann sehr gut meditieren, wenn ich körperlich arbeite oder Radle. Oder gerade eben, als ich in der Sauna gewesen bin. Das war auch sehr meditativ.
      Die Hauptsache, man kümmert sich auch einmal um Geist und Seele.
      LG Sabienes

  6. Teamworkart
    |

    Ja, ich glaube auch, dass jede Erkrankung ihren Ursprung in der Seele oder im Geist hat. Das ist ja immer ein Zeichen dafür, dass etwas im ganzen System nicht stimmt. Vieles läuft ja unbewusst ab, und wir können den Sinn nicht immer gleich erkennen, wenn überhaupt. Dann nennen wir es Schicksal oder Pech, aber ich glaube, alles hat seinen Sinn, und ich gehe sogar noch weiter und behaupte, dass wir selbst für unsere Krankheit bzw. Gesundheit verantwortlich sind. Das wollen die wenigsten Menschen hören, denn damit will sich niemand auseinander setzen.
    Ich sehe das eher als Chance, denn was ich selbst verursacht habe, kann ich auch wieder beheben. Das ist meine Erfahrung und meine subjektive Meinung, und die kann ich auch z.B. schwer kranken Leuten gegenüber vertreten, d.h., ich muss das sogar, sonst mache ich mich ja unglaubwürdig. Und ich sage ja nicht: „Du bist selbst Schuld an deiner Krankheit!“ Um Schuld geht es gar nicht, sondern darum, sich wieder mit sich selbst auseinander zu setzen, zu hinterfragen wo was nicht so läuft wie man es gerne hätte, was man ändern kann. Und dann dafür die Verantwortung zu übernehmen…

    Meistens wird man für so eine Haltung ja sofort angegriffen. Ich kann nur sagen: Ich übernehme Verantwortung für alles was ich sage und tue, aber nicht dafür, was andere daraus machen!

    LG Sabine

    • Sabienes
      |

      @Teamworkart: Das mit der Verantwortung finde ich einen ganz wichtigen Punkt, sogar bei nicht selbst verschuldeten Unfällen. Und ich kann sogar bei meinem Unfall sagen, zu welchem Zeitpunkt ich damals die Verantwortung für mein Wohlergehen hätte übernehmen müssen. Ich will kein Opfer sein, weder ein Opfer irgendwelcher Krankheitserreger, noch ein Opfer irgendwelcher anderer Umstände.
      Und manchmal will der Körper einem einfach nur sagen: Jetzt leg dich mal ein bisschen hin, du machst zu viel Stress.
      LG Sabienes

Kommentare sind geschlossen.